Gesundheitstraining und -beratung
Dipl. Psych. Katrin Schellhorn

Diplom-Psychologin
Zertifizierte Kursleiterin "Gelassen und sicher im Stress"

Prof. Dr. G. Kaluza, Marburg
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Was ist Stress?


Wissenswertes über Stress



   


Stress...


  • ist zunächst eine normale, in der Evolution des Menschen herausgebildete Reaktion

  • Er versetzt den Menschen in die Lage, schnell zu reagieren (z. B. Fluchtreaktion),

  • indem er den Körper anregt, innerhalb kürzester Zeit Energie bereitzustellen.
  • Stress äußert sich unter anderem in den folgenden Symptomen:
         - beschleunigter Herzschlag
       - erhöhter Blutdruck
       - erhöhte Muskelspannung
         - Atembeschleunigung
       - Schwitzen
       - kalte Hände und Füsse
       - trockener Mund

  • Nach Bewältigung der belastenden Situation, lässt der Stress nach, die Symptome gehen zurück.

aber...


  • Wenn der Stress chronisch wird, d.h. dauerhaft vorhanden ist, wirkt er  gesundheitsgefährdend:

         - Körperliche Erregung kann nicht abgebaut werden.
       - Der körperliche Aktivierungszustand ist durch dauerhafte Belastungen und
         fehlende Erholungsmöglichkeiten chronisch erhöht (Man kommt nicht mehr
         zur Ruhe.)
       - Das Risiko für gesundheitliches Risikoverhalten steigt (Tabakkonsum,
         Alkoholkonsum...).

  • Studien ergaben, dass Dauerstress ein Risikofaktor ist für Krankheiten wie

        - Herzinfarkt
        - Schlaganfall
        - Bluthochdruck
        - Kopf- und Rückenschmerzen
        - Schlafstörungen
        - Verdauungsstörungen, Magen-Darm-Geschwüre
        - geschwächtes Immunsystem gegenüber Einflüssen wie Infektionen, Krebs,
          Allergien, Autoimmunkrankheiten
        - Zyklusstörungen, Impotenz


Man unterscheidet 3 Bedingungen des Stressgeschehens:


  1.  Vorhandensein von Stressoren:

          Als Stressoren werden alle äußeren Anforderungsfaktoren bezeichnet, die
          Stress auslösen.


Stressoren

  1. Vorhandensein von Stressverstärkern:

          Unter Stressverstärker versteht man alle Gedanken, Bewertungen und
          Einstellungen,die dazu führen, dass Stressoren tatsächlich als

          stressauslösend wahrgenommen werden

     3Vorhandensein einer Stressreaktion:

         Die Stressreaktion ist die körperliche und psychische Antwort auf Stress.
         Evolutionsbiologisch war sie wichtig, um Gefahrensituationen schnell
         bewältigen zu können.

         a) körperliche Stressreaktion: unspezifische Aktivierungsreaktion des
             Organismus zur kurzfristigen Bereitstellung von Energie
            
         b) kognitiv-emotionale Stressreaktion: Gedanken und Gefühle, z. B.
             Nervosität, Ärger, innere Unruhe, "Blackout"

         c) Verhalten: offenes, sichtbares Verhalten, z. B. Aggressivität, Reizbarkeit,
             unkoordiniertes Arbeiten, steigender Tabakkonsum



Stressman





      Gesundheitstraining und -beratung, Dipl.-Psych. Katrin Schellhorn, Tel. 04202/520 90 38, info@stopp-den-stress.de

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